Vor zwei Jahren hatte René Jäger sich das Ziel gesetzt und am Sonntag (3010.2011) punktgenau erreicht: Er lief den Frankfurt-Marathon in weniger als zweieinhalb Stunden. Nach den Landesmeisterschaften im Hamarathon und Halbmarathon hat der GSC-Athlet damit die dritte Top-Leistung in diesem Jahr abgeliefert.
2009 war Jäger in Frankfurt mit 2:35 Stunden ins Ziel in der festlich geschmückten Frankfurter Festhalle eingelaufen. Damit lockte die Schallmauer von 2:30 Stunden, doch eine Verletzung ließ es in 2010 nicht zu, dass er den Sprung wagen konnte.
Aber konsequentes Training und perfektes Wetter machten seinen persönlichen Sieg möglich. „Um die 13°C, kein Regen, kein Wind, keine Sonne - das Wetter war perfekt“, berichtet Jäger. „Der Rennverlauf war fast wie geplant.“ Die ersten 21 km in 1:14:11 Stunde, (er wollte knapp unter 1:14 h bleiben). Ab km 30 bekam er leichte muskuläre Probleme und drosselte das Tempo ca. 5 sek./km, um keine Krämpfe in den Beinbeugern zu bekommen. „Das hohe Tempo von 3:30 min/km ist auf so langer Distanz einfach noch ungewohnt“, so Jäger, „aber mein Zeitpolster war groß genug und ich konnte ab km 40 sogar noch mal anziehen und mit Freude in die Festhalle einlaufen.“
René Jäger erreichte mit 2:29:20 Stunden Platz 89 aller Männer und Platz 43 seiner Altersklasse und wurde 15. der deutschen Starter.
Sehr zufrieden war auch der GSC-Ausdauersportler Bernd Schrader mit seinem Abschneiden in Frankfurt. Mit einem recht geringen wöchentlichen Laufpensum erreichte der grundlagenstarke Triathlet nach 3:43:43 Stunden als 4306. sowie 922. der Altersklasse M45 das Ziel. Vorne dabei war auch der frühere Osterwalder und Gast beim GSC, Christian Leben. Der Ex-Radprofi lief in 2:39:12 h auf Platz 147 sowie Platz 58 der männlichen Hauptklasse.